5 Tipps gegen Wespen – So bleiben Sie im Umgang mit den Insekten gelassen

Es ist durchaus verlockend für viele Menschen, einen Waffenstillstand mit Wespen zu schließen, und dies ist auch relativ einfach umsetzbar. Ein friedliches Zusammenleben kann erreicht werden, indem wir die Wespen nicht bedrohen, sie nicht gezielt auf Balkon oder Terrasse locken und ihre natürlichen Instinkte achten. Hier sind fünf Expertentipps, die dabei behilflich sein können.

Tipp 1: Simulieren Sie Regen

Wespen sind keine Fans von Regen und suchen bei schlechtem Wetter Schutz in ihren Nestern. Dieses Verhalten können wir zu unserem Vorteil nutzen, indem wir mit einer Sprühflasche fein zerstäubtes Wasser in die Luft um eine Wespe herum versprühen. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern empfiehlt diese Methode.

Kleine Pumpflaschen, die üblicherweise für Reise-Kosmetik verwendet werden, eignen sich perfekt als Wespenabwehrspray und passen problemlos in jede Handtasche.

Es ist wichtig zu beachten, dass wir auf Eissprays oder ähnliche Mittel verzichten sollten, die die Insekten töten könnten, da Wespen durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt sind.

Tipp 2: Ruhe bewahren

Dieser Ratschlag mag auf den ersten Blick einfach erscheinen, aber zugegeben, er erfordert etwas Mut, besonders wenn man Angst vor Stichen hat. Dennoch gehört er zu den effektivsten Strategien im Umgang mit lästigen Wespen: Bleiben Sie ruhig und gelassen – dann bleiben auch die Wespen entspannt.

Vor allem ist es wichtig, nicht panisch auf die hartnäckigen Versuche der Wespen zu reagieren, sich ein Stück vom Obstkuchen zu schnappen, und nicht auf die Tiere einzuschlagen. Wespen sind von Natur aus nicht aggressiv. Sie stechen nur, wenn sie sich bedroht oder in die Enge getrieben fühlen, wie der Landesbund für Vogel- und Naturschutz erklärt.

Tipp 3: Fliehen Sie

Falls Ihnen Tipp 2 nicht gelingt, ist es ratsam, lieber schnell die Flucht zu ergreifen, wenn sich eine Wespe nähert. Es ist auch empfehlenswert, nicht in der unmittelbaren Nähe eines Nestes den Hauptflugweg der Wespen zu blockieren, wie der Landesbund für Vogel- und Naturschutz erklärt.

Vor allem, wenn Sie dennoch gestochen werden, sollten Sie laut dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) den Ort rasch verlassen. Wespen setzen bei einem Stich ein Alarmpheromon frei, das weitere Stiche provozieren kann.

Tipp 4: Vermeiden Sie das Anpusten

Stellen Sie sich vor, eine Wespe landet auf Ihrer Hand. Was Sie jetzt nach den Experten vermeiden sollten: Versuchen Sie nicht, das Tier wegzupusten. Wespen nehmen Kohlendioxid in der Atemluft als Alarmsignal wahr, was sie in Angriffsstimmung versetzen kann. Daher ist es besser, ruhig zu bleiben und das Tier behutsam wegzubewegen, ohne es anzupusten und damit aggressiv zu machen.

Allgemeine Informationen zu Wespen

Oftmals zeigen sich insbesondere im August sehr viele Wespen. Wespen sind grundsätzlich in den meisten Teilen des Jahres erträglich und werden in der Regel erst ab August zu aggressiven Störenfrieden. Dies liegt an ihrem Lebenszyklus. Markus Erlwein vom Verband erklärt dazu: „Im Herbst sterben alle Wespen bis auf die neuen Königinnen. Daher ist der Aufbau des Wespenvolkes nun abgeschlossen, alle Larven sind geschlüpft – und die meisten Wespen haben keine klare Aufgabe mehr.“ Somit lässt sich die erhöhte Anzahl erklären. Darüber hinaus sind Wespen ohne konkrete Aufgabe im Stock nicht mehr auf der Suche nach Eiweiß. Der Hauptfokus der Tiere liegt nunmehr bei süßen Nahrungsmitteln.

In dieser Phase fliegen sie einfach herum und suchen nach Nahrung. Erlwein sagt dazu: „Deshalb nehmen wir jetzt auch so viele von ihnen wahr. Zuvor kamen uns nur wenige so nahe, da sie mit anderen Aufgaben beschäftigt waren.“

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BAFA Förderprogramme – welche Bereiche werden gefördert?

Wer schon lange vorhat, sich seinen Traum vom Eigenheim zu erfüllen, sollte die Chance dazu jetzt nutzen. Insbesondere in Mainz, Ingelheim oder Bingen steigt die Nachfrage. Ein erschwingliches Haus zu kaufen ist dennoch aktuell möglich. Dass solch ein Vorhaben nicht immer günstig ist, erschließt sich von selbst. Doch dank der vom Staat zur Verfügung gestellten BAFA-Förderungen kann jeder Bauherr beziehungsweise zukünftige Immobilieneigentümer bares sowie wahres Geld sparen.

Was BAFA-Förderungen sind:

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz auch BAFA genannt, ermöglicht verschiedenen Zielgruppen sowie Institutionen eine Förderung unter besonderen Konditionen. Ob als Kommune, Firma, Person auf juristischer oder privater Ebene, diese und weitere können von Zuschüssen profitieren, wenn es darum geht eine moderne Heizungsanlage zu installieren oder diese umzurüsten. Ziel ist es am Ende zum einen, Wärme zu nutzen, welche durch erneuerbare Energien erzeugt wird. Anderseits soll genau dieser Umstieg eben gefördert und somit finanziell belohnt werden.

Welche Bereiche gefördert werden:

Bestandsbauten:

Ob Wohnung kaufen oder Haus kaufen, spielt keine Rolle, denn bei beiden Bereichen ist es möglich, Förderungen zu erhalten, wenn in Zukunft auf alternative Energien gesetzt wird. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass man ab dem Tag der Antragsstellung bezugnehmend auf eine Förderung die Heizung mindestens zwei Jahre bereits in Betrieb haben muss. Es ist also schon eine Heizung vorhanden, wo es um eine Umrüstung geht. Folgende Möglichkeiten sind hier relevant:

1. Biomasse-Anlagen:

Förderwürdig ist hier das Implementieren von Öfen auf Pellet Basis in Kombination mit einer Wasserzufuhr beziehungsweise Speicherung. Auch die Installation von Kesseln, worüber Hackschnitzel sowie Pellets auf Biomasse verbrannt werden, verdient eine Förderung. Wer vor hat, einen Vergaserkessel für Scheitholz nachzurüsten, kann ebenfalls Zuschüsse bekommen, vorausgesetzt, dieser ist umweltfreundlich und verursacht kaum bis keine Emissionen.

2. Solarthermie-Anlagen:

Produktumsetzungen dieser Art dienen in der Regel zum Betreiben einer Heizung oder dem Aufbereiten von Warmwasser. In Bestandsbauten kann das Nachrüsten so einer Anlage ebenfalls gefördert werden. Bis zu dreißig Prozent der Kosten können hier mit einer Förderung verrechnet werden. Der Eigenanteil würde also nur siebzig Prozent betragen.

3. Heizung auf Hybrid-Basis:

Heizsysteme, welche zukünftig verschiedene Arten in einer Anlage vereinen, können Besitzer von Immobilien ebenfalls installieren und dafür eine Förderung beantragen. Voraussetzung bei so einer Kopplung ist, dass Wärme erzeugt wird, welche mit erneuerbaren Energien erzeugt wird.

4. Weitere Varianten:

Neben den drei genannten Möglichkeiten kann auch die Inbetriebnahme von Anlagen auf Wärmepumpen-Basis und umweltfreundliche Gasheizungen gefördert werden. Eine Prämie für das Austauschen von Heizungen, welche mit Öl laufen, gibt es ebenfalls.

Neubauten:

Wenn man vorhat, ein Haus neu zu bauen, dann ist die Beantragungen von BAFA-Förderungen ebenso möglich. Anlagen mit Panels beziehungsweise Solarkollektoren können mit bis zu dreißig Prozent gefördert werden, was die entsprechenden Kosten betrifft. Heizungen auf Grundlage von Biomasse sowie Anlagen, die mit Wärmepumpen laufen, können sogar mit bis zu 35 Prozent subventioniert werden.

Voraussetzung ist hier, dass verschiedene Vorgaben erfüllt sowie gegeben sind. Wer dann später sein Haus verkaufen möchte und eine dieser neuartigen Technologien verbaut hat, besitzt die besten Veräußerungsargumente. Das Gleiche gilt natürlich auch, wenn man eine Wohnung verkaufen möchte, welche bereits über beispielsweise eine nachhaltige Heizungsinstallation verfügt. Auf erneuerbare Energien zu setzen, bedeutet schließlich, etwas für die Zukunft zu schaffen, was über Jahrzehnte Bestand hat.

Um einen reibungslosen Ablauf Ihres Hausverkaufes sicherzustellen, kümmern wir uns natürlich um die komplette Abwicklung und stehen Ihnen bei Fragen gerne jederzeit zur Verfügung.

Rufen Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch gerne an unter 06132 – 714 93 83.

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Solarstrom – das sollten Sie bei der Installation einer Photovoltaikanlage wissen

Solarstrom erfreut sich wachsender Beliebtheit. Ende Mai erreichte die Anzahl der registrierten Photovoltaikanlagen offiziell drei Millionen. Insbesondere Privathaushalte setzen laut dem Bundesverband Solarwirtschaft verstärkt auf die Installation von PV-Anlagen auf ihren Dächern. Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, betont die ermutigende Bedeutung dieser Entwicklung als wichtigen Beitrag zur Beschleunigung der Energiewende. Wenn Sie ein Haus verkaufen, steigert eine Photovoltaikanlage den Wert Ihrer Immobilie. Gleiches gilt, wenn Sie eine Wohnung verkaufen und innerhalb einer Eigentümergemeinschaft von dem erzeugten Strom profitieren.

In den letzten Monaten hatten jedoch einige Eigenheimbesitzer Schwierigkeiten, eine Anlage zu erwerben, da es Engpässe bei den Komponenten gab und Handwerker aufgrund der hohen Nachfrage absagten. Mittlerweile hat sich die Situation etwas normalisiert.

Für Hauseigentümer, die Ihre neu installierte Photovoltaikanlage mit dem öffentlichen Netz verbinden möchten, sind weiterhin zahlreiche bürokratische Hürden zu bewältigen.

Das Genehmigungsverfahren bei Solaranlagen

Die Investition und Installation von Solarenergieanlagen mögen auf den ersten Blick einfach erscheinen, jedoch beginnen die Probleme bereits bei den Genehmigungen. Jede Anlage muss beim jeweiligen Netzbetreiber angemeldet werden, von denen es in Deutschland rund 900 gibt. Es existieren keine einheitlichen Anforderungen und es gibt kein zentrales Portal, über das Anträge bundesweit gestellt werden können.

Die Regelungen zur Baugenehmigung sind in Deutschland nicht einheitlich geregelt. Die Vorgehensweise bei Baugenehmigungen variiert von Bundesland zu Bundesland.

Grundsätzlich gelten die Bestimmungen der jeweiligen Landesbauordnung als verbindlich. In den letzten Jahren haben die meisten Bundesländer durch Anpassungen und Zusatzartikel die Befreiung von der Genehmigungspflicht für Photovoltaikanlagen festgelegt. Die Genehmigungen für Freiflächenanlagen oder unter Denkmalschutz stehende Gebäude unterliegen besonderen Anforderungen.

Steuerliche Vereinfachungen ab dem Jahr 2022

Wenn Sie ein Haus kaufen, welches über eine Photovoltaikanlage verfügt, entfällt ab dem Steuerjahr 2022 erstmals die Pflicht, die Erträge aus der Photovoltaik in ihrer Steuererklärung anzugeben. Dadurch entfällt zwar ein gewisser Verwaltungsaufwand und der Gewinn aus dem Stromverkauf wird nicht mehr durch Steuern geschmälert.

Allerdings können ab sofort auch die Anschaffungs- und Zinskosten für einen Kredit nicht mehr wie bisher von der Steuer abgesetzt werden. Es ist noch nicht endgültig geklärt, ob dies auch für die Wartungskosten gilt. Eigentümer können jedoch die Handwerkerkosten als haushaltsnahe Dienstleistungen angeben und dann auf die Entscheidung des Bundesfinanzministeriums warten, empfiehlt Heine. Voraussetzung dafür ist, dass der Handwerker eine Rechnung ausgestellt hat und der Betrag überwiesen wurde.

Die Kleinunternehmer-Regel nutzen

Stefan Heine, Geschäftsführer des Online-Steuertools Smartsteuer, empfiehlt, sich immer als Kleinunternehmer beim Finanzamt anzumelden. „Wer einen Jahresumsatz von weniger als 22.000 Euro erzielt, kann von dieser Regelung profitieren. Mit den Erträgen einer Solaranlage bleibt man unter dieser Grenze.“

Kleinunternehmer ersparen sich eine Menge Arbeit. Denn die Umsatzsteuer auf Einnahmen aus dem Verkauf von Strom aus der Photovoltaikanlage bleibt weiterhin bestehen. Steuerzahler müssen diese monatlich oder quartalsweise über die Umsatzsteuervoranmeldung angeben und abführen, es sei denn, sie sind Kleinunternehmer. „Wer jedoch von der Umsatzsteuer befreit ist, muss nur einmal im Jahr eine verkürzte Umsatzsteuererklärung abgeben“, erklärt Heine. Da keine Umsatzsteuer abgeführt werden musste, ist eine solche Nullmeldung schnell erledigt.

Wohngebäudeversicherung informieren

Was gerne vergessen wird: Mit einer PV-Anlage auf dem Dach erhöht sich nicht nur der Wert des Hauses, sondern auch das Gefahrenpotenzial. Schäden etwa durch Sturm oder Kurzschluss können teuer werden. So bald feststeht, dass und welche PV-Anlage auf oder ans Haus kommt, sollten Eigentümer die Wohngebäudeversicherung kontaktieren. Meist ist eine Vertragsanpassung notwendig. Wer sich darum kümmert, während die Bearbeitung beim Netzbetreiber andauert, kann noch Vergleichsangebote einholen.

Um einen reibungslosen Ablauf Ihres Hausverkaufes sicherzustellen, kümmern wir uns natürlich um die komplette Abwicklung und stehen Ihnen bei Fragen gerne jederzeit zur Verfügung.

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Was ist das Sondernutzungsrecht?

Das Sondernutzungsrecht entstammt dem Wohnungseigentumsgesetz. Durch das Sondernutzungsrecht wird einer Person das alleinige Nutzungsrecht einer Fläche eingeräumt. So kann die Nutzung von Gemeinschaftsflächen auf einen einzelnen Mieter oder Eigentümer übertragen werden. Jedoch dürfen keine baulichen Veränderungen an der Fläche vorgenommen werden.

Das Sondernutzungsrecht wird in der Regel direkt in der Teilungserklärung begründet und mit deren Erstellung festgelegt. Allerdings ist es grundsätzlich auch möglich, sich nachträglich ein Sondernutzungsrecht zu sichern. Hierfür muss jedoch die Zustimmung aller Wohnungseigentümer eingeholt und eine notarielle Beurkundung erstellt werden.

Ein Sondernutzungsrecht kann große Auswirkungen auf den Wert einer Immobilie haben. Eine alleinige Nutzung des Gartens oder eines Garagenstellplatzes steigert den Wert einer Immobilie erheblich.

Für welche Flächen kann ein Sondernutzungsrecht gewährt werden?

Grundsätzlich kann ein Sondernutzungsrecht auf alle Flächen angewendet werden, die von den Bewohnern als gemeinschaftliches Eigentum genutzt werden. Dazu gehören beispielsweise:

– Gartenflächen

– Dachböden

– Terrassen

– Kellerabteile

– Park- und Garagenplätze

In der Regel wird das Sondernutzungsrecht dem Eigentümer oder Mieter einer spezifischen Eigentumswohnung in der Immobilie zugewiesen. Dadurch erhält diese Person das exklusive Nutzungsrecht für die betreffende Fläche. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Fläche weiterhin Gemeinschaftseigentum bleibt, selbst nachdem das Sondernutzungsrecht gewährt wurde. Daher dürfen im Gegensatz zum Sondereigentum keine baulichen Veränderungen an der Fläche vorgenommen werden. Oftmals wird das Vorhandensein eines Sondernutzungsrechtes bei der Kaufpreisfindung berücksichtigt. Nehmen Sie hierzu gern mit uns Kontakt auf, um bei dem Hauskauf keinen zu hohen Preis bezahlen.

Sind Sie als Eigentümer für die Instandhaltung der Sondernutzungsfläche verantwortlich?

Wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung kaufen, sind Sie nicht automatisch für die Instandhaltung der Sondernutzungsflächen verantwortlich. Die Verantwortung für die Instandhaltung, Verkehrssicherung sowie die Schnee- und Streupflicht liegt grundsätzlich bei der Wohnungseigentümergemeinschaft. Da Sondernutzungsflächen jedoch weiterhin zum Gemeinschaftseigentum gehören, ist der Inhaber des Sondernutzungsrechts nicht automatisch für die Instandhaltung und Reparatur der Fläche verantwortlich.

In der Praxis hat es sich jedoch als sinnvoll erwiesen, dass die Kosten für die Instandhaltung, Reinigung oder Reparatur der Sondernutzungsfläche vom Inhaber des Sondernutzungsrechts getragen werden. Oftmals wird dem Inhaber des Sondernutzungsrechts durch vertragliche Vereinbarungen die Verpflichtung zur Instandhaltung und Verkehrssicherung auferlegt. In einigen Fällen kann der Nutzer auch für Reparaturen verantwortlich gemacht werden.

Kann ein Sondernutzungsrecht übertragen oder entzogen werden?

Ein Sondernutzungsrecht kann innerhalb der Wohnungseigentümergemeinschaft übertragen werden. Die Zustimmung aller Eigentümer ist jedoch nicht erforderlich, wenn das Sondernutzungsrecht an einen Mitbesitzer übertragen wird. Die Übertragung eines Sondernutzungsrechts wird im Grundbuch eingetragen und erfordert die Beteiligung eines Notars.

Bevor Sie eine Wohnung verkaufen, dürfen Sie als Eigentümer einer Sondernutzungsfläche diese Fläche ohne vorherige Zustimmung der Eigentümergemeinschaft vermieten. Ein Verkauf des Sondernutzungsrechts ist nur möglich, wenn alle Eigentümer zustimmen.

Der Entzug einer Sondernutzungsfläche gegen den Willen des Berechtigten kann nur durch eine Anpassung der Gemeinschaftsordnung erreicht werden. Solche Änderungen erfordern jedoch schwerwiegende Gründe, die ein Beibehalten der bestehenden Regelungen für die Gemeinschaft unzumutbar machen.

Um einen reibungslosen Ablauf Ihres Immobilienverkaufs sicherzustellen, kümmern wir uns natürlich um die komplette Abwicklung und stehen Ihnen bei Fragen gerne jederzeit zur Verfügung.

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Was ist eine Grunddienstbarkeit?

Was sind Beispiele einer Grunddienstbarkeit?

– Wegerecht: Hierbei hat der Nachbar das Recht, das dienende Grundstück zu betreten oder darüberzufahren, um Zugang zu seinem eigenen Haus zu erhalten. Dies tritt oft bei Hinterliegergrundstücken auf.

– Leitungsrecht: Der Nachbar besitzt das Recht, seine Versorgungsleitungen (wie Strom- oder Wasserleitungen) unter dem dienenden Grundstück zu verlegen.

– Bebauungsbeschränkung: Als Eigentümer des dienenden Grundstücks hat man bestimmte Einschränkungen bei der Errichtung von Gebäuden. Beispielsweise darf man keine Gebäude errichten, die höher sind als eine festgelegte Anzahl von Geschossen, um dem Nachbarn die freie Aussicht nicht zu versperren.

– Überbaurecht: Ein Teil des Nachbarhauses darf auf dem dienenden Grundstück errichtet werden, sodass es darüber hinausragt.

Gibt es für den Nachbarn Ihrer Immobilien einen Anspruch auf ein Wegerecht?

In der Regel besteht kein automatischer Anspruch des Nachbarn auf ein Wegerecht. Es gibt jedoch eine Ausnahme, die als Notwegerecht bekannt ist. Das Notwegerecht greift, wenn ein Grundstück keine direkte Verbindung zu öffentlichen Wegen hat. In einem solchen Fall muss der Eigentümer des dienenden Grundstücks dem Nachbarn erlauben, das Grundstück zu durchqueren, bis eine andere Zugangsmöglichkeit geschaffen wird. Der Eigentümer des dienenden Grundstücks ist verpflichtet, dem Nachbarn einen ungehinderten Zugang zu gewähren und darf keine Hindernisse auf dem Weg platzieren.

Wann ist eine Grunddienstbarkeit wirksam?

Wenn Sie erwägen, in Ingelheim, Mainz oder Bingen ein Haus zu kaufen und feststellen, dass sie mit einer Grunddienstbarkeit belastet ist, ist es wichtig, im Voraus zu prüfen, ob diese tatsächlich gültig ist. Eine Grunddienstbarkeit kann nur ausgeübt werden, wenn sie im Grundbuch des dienenden Grundstücks eingetragen ist. Achten Sie auf diesen Aspekt, wenn Sie ein Haus verkaufen! Es ist auch möglich, dass sie zusätzlich im Grundbuch des herrschenden Grundstücks vermerkt ist. Die Eigentümer des dienenden und des herrschenden Grundstücks müssen sich natürlich über die entsprechenden Rechte und Belastungen einigen, was in der Regel notariell beglaubigt wird.

Bitte beachten Sie: Wenn beispielsweise das Wegerecht nicht im Grundbuch, sondern nur in einem privatrechtlichen Vertrag festgehalten ist, ist es für Sie als Käufer nicht mehr gültig. Diese Vereinbarung wird beim Kauf nicht automatisch auf den neuen Eigentümer übertragen. Wenn der Nachbar also weiterhin sein Wegerecht geltend machen möchte, muss er mit dem neuen Eigentümer eine neue Regelung treffen.

Der Unterschied zwischen der Grunddienstbarkeit und dem Nießbrauch

Wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung verkaufen, kommt häufig es zu Verwechslungen zwischen der Grunddienstbarkeit und dem Nießbrauch. Beim Nießbrauch erhält eine Person jedoch umfangreichere Rechte an einem eigenen Grundstück im Vergleich zur Grunddienstbarkeit. Ein Beispiel dafür ist das lebenslange Recht einer Person, ein Haus zu bewohnen oder zu vermieten und die damit verbundenen Erträge zu nutzen. Darüber hinaus ist der Nießbrauch im Gegensatz zur Grunddienstbarkeit an eine spezifische Person gebunden und kann nicht übertragen werden.

Wie kann die Grunddienstbarkeit beendet werden?

Wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung kaufen und bereits eine Grunddienstbarkeit im Grundbuch eingetragen ist, können Sie diese im Regelfall nur beenden, wenn der Eigentümer des herrschenden Grundstücks zustimmt. Es gibt Ausnahmen, bei denen keine Zustimmung erforderlich ist:

– Eintritt einer auflösenden Bedingung: Wenn die Grunddienstbarkeit beispielsweise zeitlich begrenzt ist, endet sie automatisch, sobald die festgelegte Bedingung erfüllt ist.

– Wegfall der Vorteile für das herrschende Grundstück: Wenn die Vorteile, die das herrschende Grundstück aus der Grunddienstbarkeit zieht, wegfallen und auch in absehbarer Zukunft nicht mehr eintreten können, kann die Grunddienstbarkeit beendet werden.

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Welche Aufgaben hat eine Hausverwaltung?

Es gibt verschiedene Arten der Hausverwaltung, die je nach Art und Zweck der Immobilie variieren. Es gibt die WEG-Verwaltung, die sich um Wohnimmobilien mit mehreren Eigentümern kümmert, die sich zu einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) zusammengeschlossen haben. Die WEG-Verwaltung betreut das Gemeinschaftseigentum, das allen Eigentümern gehört. Es gibt auch die Sondereigentumsverwaltung, die sich um einzelne Eigentumswohnungen oder andere abgeschlossene Einheiten kümmert.

Die Aufgaben einer Hausverwaltung

Die Aufgaben einer Hausverwaltung variieren je nach Art der Verwaltung, sei es als WEG-Verwalter oder Miethausverwalter. Es gibt keinen festgelegten Aufgabenkatalog, da die spezifischen Aufgabenverpflichtungen in einem Vertrag zwischen dem Eigentümer bzw. Auftraggeber und der Hausverwaltung festgelegt werden.

Es gibt drei verschiedene Arten von Hausverwaltungsaufgaben:

– Die kaufmännische Hausverwaltung befasst sich mit finanziellen Aspekten wie der Erstellung und Überwachung von Budgets, der Verwaltung von Miet- oder Wohngeldzahlungen, der Buchführung und der Kommunikation mit den Eigentümern.

– Die technische Hausverwaltung umfasst die Instandhaltung, Reparaturen, die Organisation von Handwerkerleistungen, die Überwachung von Bau- und Renovierungsprojekten sowie die Gewährleistung der Einhaltung von Sicherheits- und Umweltstandards.

– Die juristische Hausverwaltung beinhaltet die Vertragsverwaltung, die Einhaltung rechtlicher Bestimmungen, die Bearbeitung von Versicherungsangelegenheiten, die Klärung von Streitigkeiten und die Zusammenarbeit mit Anwälten und Gerichten.

Für den Verkauf einer Eigentumswohnung ist auch die Zustimmung des Verwalters erforderlich. Die Verwalterzustimmung ist rechtlich in der Teilungserklärung verankert und soll die Wohnungseigentümergemeinschaft vor zahlungsunfähigen oder unseriösen Käufern schützen. Diese Zustimmung muss schriftlich eingeholt werden, bevor der Notar zur Kaufpreiszahlung auffordert und den Eigentumsübergang organisiert.

Die Kosten einer Hausverwaltung

Die Kosten für eine Hausverwaltung können je nach verschiedenen Faktoren variieren. Ein großer Wettbewerb unter den Hausverwaltungen führt dazu, dass einige Verwaltungen mit niedrigen Preisen werben, jedoch möglicherweise durch zusätzliche Gebühren für bestimmte Leistungen aufstocken. Es ist wichtig zu beachten, dass es nicht nur auf die Höhe der monatlichen Pauschale ankommt, sondern auch auf die enthaltenen Leistungen. Bestenfalls vergleichen Sie die Hausverwaltungen hinsichtlich der Kosten und es Leistungsumfangs. 

Der günstigste Anbieter ist nicht in jedem Fall der beste.

Die Hausverwaltungskosten hängen von mehreren Faktoren ab, darunter:

– Die Art der Verwaltung (WEG-Verwaltung oder Mietverwaltung)

– Die Anzahl der Einheiten im Gebäude (Wohnungen oder Gewerbeeinheiten)

– Das Profil der Bewohner (besonders bei Eigentümergemeinschaften mit schwierigen Miteigentümern relevant)

– Der Zustand der Immobilie (Renovierungsbedarf führt zu mehr Arbeitsaufwand und höheren Kosten)

– Die Lage der Immobilie

Im Durchschnitt fallen folgende Kosten an:

– 18 bis 30 Euro pro Wohneinheit pro Monat

– 3 bis 5 Euro pro Garage oder Stellplatz

– circa 60 Euro/Stunde für die Teilnahme an der Eigentümerversammlung

Bei einer Mietverwaltung richten sich die Gebühren nach der Anzahl der Mieteinheiten. Je mehr Einheiten betreut werden, desto geringer fallen die Gebühren pro Einheit aus. Einige Hausverwaltungen erhalten auch einen Anteil der Nettokaltmiete, normalerweise zwischen 5 und 6 Prozent.

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