Barrierefreies Wohnen: Selbstbestimmt Leben im Alter

Viele Menschen wünschen sich, auch im hohen Alter selbstständig in ihrem eigenen Zuhause leben zu können. Dabei wird der Begriff „Barrierefreiheit“ immer wichtiger. Doch was bedeutet „barrierefrei“ konkret und welche Anforderungen müssen Haus und Wohnung erfüllen, um als barrierefrei zu gelten? Für diese Fragen gibt es genaue gesetzliche Vorgaben.

Was bedeutet Barrierefreiheit?

Besonders im höheren Alter oder bei gesundheitlichen Einschränkungen wie Seh-, Geh- oder Gleichgewichtsstörungen wird das Thema Barrierefreiheit relevant. Ein barrierefreies Wohnumfeld bedeutet, dass Eingänge und höhere Etagen für Rollstuhl oder Rollator zugänglich sind, Flure und Räume breit genug sind, um mit diesen Hilfsmitteln zu manövrieren, und Stolperfallen vermieden werden. Fenstergriffe und Steckdosen sollten leicht erreichbar sein.

Laut dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) ist Barrierefreiheit folgendermaßen definiert:

„Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar sind. Hierbei ist die Nutzung behinderungsbedingt notwendiger Hilfsmittel zulässig.“

Gesetzliche Vorgaben und DIN-Normen

Dieser Gesetzestext spezifiziert jedoch nicht die genauen architektonischen Merkmale, die eine Wohnung barrierefrei machen. Diese Details werden durch DIN-Normen festgelegt. Immobilienmakler verwenden häufig Begriffe wie „behindertengerecht“, „barrierearm“, „altengerecht“ oder „seniorengerecht“. Diese Begriffe sollen andeuten, dass die Wohnsituation an die Bedürfnisse von Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit angepasst ist. Allerdings sind nur „rollstuhlgerecht“ und „barrierefrei“ gesetzlich definiert.

DIN-Normen für Barrierefreiheit

Die DIN 18040 ist die zentrale Norm für barrierefreies Bauen und Wohnen. Sie legt fest, welche baulichen Anforderungen erfüllt sein müssen. Die DIN 18040-1 bezieht sich auf öffentliche Gebäude, während die DIN 18040-2 die barrierefreie Gestaltung von Wohngebäuden regelt. Hierbei wird zwischen öffentlich zugänglichen Bereichen von Wohnhäusern und den eigentlichen Wohnungen unterschieden, für die unterschiedliche Anforderungen gelten.

Barrierefrei ist nicht gleich rollstuhlgerecht

Ein barrierefreies Wohngebäude muss im öffentlichen Bereich für Rollstuhlfahrer zugänglich sein, sodass es als „rollstuhlgerecht“ bezeichnet werden kann. Dies betrifft Flure, Garagen, Zufahrtswege und den Bereich bis zur Wohnungstür. Im privaten Wohnbereich wird zwischen zwei Standards unterschieden: dem uneingeschränkt rollstuhlgerechten und dem klassischen barrierefreien Wohnobjekt.

Eine als barrierefrei deklarierte Wohnung ist nicht automatisch rollstuhlgerecht. Während eine barrierefreie Wohnung eine Türbreite von mindestens 80 Zentimetern haben muss, sind es bei einer rollstuhlgerechten Wohnung 90 Zentimeter. Die Bewegungsflächen in barrierefreien Wohnungen müssen mindestens 120 x 120 Zentimeter groß sein, bei rollstuhlgerechten Unterkünften sind es 150 x 150 Zentimeter.

Unterschiedliche Begriffe und ihre Bedeutung

Diese verschiedenen Begriffe geben einen Überblick über die verschiedenen Anforderungen an eine barrierefreie oder rollstuhlgerechte Wohnung. Wohnungssuchende sollten jedoch beachten, dass Begriffe wie „altengerecht“ oder „seniorengerecht“ keiner gesetzlichen Definition unterliegen. Oft handelt es sich dabei um einfache Wohnobjekte, die lediglich in der Nähe von seniorenfreundlicher Infrastruktur wie Apotheken liegen. Wer sicherstellen möchte, dass eine Wohnung wirklich barrierefrei ist, sollte die Unterstützung eines Immobilienmaklers in Anspruch nehmen. Immobilienmakler sind Experten auf dem Immobilienmarkt und können sicherstellen, dass eine als barrierefrei eingestufte Immobilie alle notwendigen Anforderungen erfüllt.

Genau auf die Bezeichnungen achten

Trotz der fehlenden gesetzlichen Definitionen sind Begriffe wie „schwellenarm“, „barrierereduziert“ oder „barrierearm“ weiterhin gebräuchlich. Diese ungenauen Begriffe können dazu führen, dass Wohnungen als „schwellenarm“ oder „barrierereduziert“ angeboten werden, obwohl sie nur wenige Merkmale einer barrierefreien Wohnung aufweisen. Beispielsweise können eine bodengleiche Dusche oder niedrige Schwellen die einzigen Anpassungen sein. Daher ist es wichtig, bei einer Besichtigung genau hinzuschauen und gegebenenfalls einen Experten hinzuzuziehen. Wenn eine Immobilie alle wesentlichen Anforderungen an Mobilität, barrierefreie Eingänge sowie barrierefreie Bäder und Küchen erfüllt, steht einem baldigen Einzug nichts mehr im Wege.

Fazit

Barrierefreiheit ermöglicht es Menschen, auch im Alter oder bei Einschränkungen selbstständig in ihrem Zuhause zu leben. Klare gesetzliche Definitionen und Normen stellen sicher, dass Immobilien entsprechend ausgestattet sind. Beim Kauf oder der Anmietung einer Immobilie ist es wichtig, auf die Einhaltung dieser Standards zu achten, um eine bestmögliche Lebensqualität zu gewährleisten.

Rufen Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch gerne an unter 06132 – 714 93 83.

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Wohnraum im Alter: Die Entscheidung zwischen Umbau und Verkauf

Im Alter verändern sich die Ansprüche an einen lebenswerten Wohnraum erheblich. Sind Haus oder Wohnung nicht barrierefrei und bedarfsgerecht eingerichtet, stehen Seniorinnen und Senioren vor einer schwerwiegenden Entscheidung: Sollen sie ihr Haus verkaufen oder ist ein Umbau die sinnvollere Wahl? Unser Artikel möchte beide Wege beleuchten und Ihnen bei Ihrer persönlichen Entscheidung weiterhelfen.

Was spricht für den Immobilienverkauf?

Der größte Vorteil eines Verkaufs ist offensichtlich: Durch den Verkaufserlös haben Sie die Möglichkeit, in eine besser geeignete Immobilie zu investieren. Nicht wenige Seniorinnen und Senioren nutzen dies für eine räumliche Verkleinerung, beispielsweise um den Haushalt in einer kleineren Wohnung besser und eigenständig zu meistern.

Durch den Verkauf profitieren auch Sie von einem echten Neuanfang, der mit weiteren Impulsen für die Lebensgestaltung im Alter verbunden sein kann. Bei der Auswahl des neuen Zuhauses kann gezielt auf die Nähe zu Ärzten, Supermärkten und anderen Anlaufpunkten geachtet werden.

Letztlich spricht auch der Zeitfaktor für den Verkauf. Die Abwicklung eines Immobilienverkaufs benötigt zwar auch etwas Zeit, wird bei einer guten Vermarktung jedoch schneller enden als die Durchführung einer Reihe von Umbaumaßnahmen. Hierbei steht Ihnen Hochdrei Immobilien von der Immobilienbewertung bis zur Abwicklung der Verkaufsgespräche vertrauensvoll zur Seite.

Was spricht für altersgerechte Umbauten?

Neben allen genannten Vorteilen eines Verkaufs ist der Umbau in vielen Fällen eine bevorzugte Alternative. Hier entscheiden vor allem emotionale Gründe, wenn eine enge Bindung an eine Immobilie besteht, die über Jahre oder sogar Generationen hinweg zur Familie gehörte. Viele ältere Mitmenschen scheuen sich, spät im Leben in einem komplett neuen Umfeld anzufangen und sind eher zu baulichen Veränderungen bereit.

Bei sehr alten Bestandsimmobilien sind Umbauten und Sanierungen ohnehin zu empfehlen, selbst wenn perspektivisch über einen Verkauf nachgedacht wird. Oft entspricht die Immobilie nicht mehr den Vorstellungen moderner Käufer. Durch Umbauten lässt sich neben der Lebensqualität auch der Wert der Immobilie steigern. Dies kann eine perspektivische Investition sein, falls Angehörige nach dem Tod des aktuellen Eigentümers über einen Verkauf nachdenken.

Umbauten auch eine Frage der Kosten

Wird ein Umbau einem Verkauf vorgezogen, ist im nächsten Schritt die Frage nach der Finanzierung zu stellen. Nur weil der Wunsch nach diversen Sanierungen und Umbauten besteht, muss deshalb nicht das entsprechende Vermögen verfügbar sein. Hier lohnt es, sich frühzeitig über Möglichkeiten zur Förderung zu informieren.

Öffentliche Programme wie „Altersgerecht Umbauten“ übernehmen 8,0 Prozent der förderfähigen Kosten bei einer Obergrenze von 4.000 Euro. Etwas mehr zahlt der KfW-Standard „Altersgerechtes Haus“ mit 10,0 Prozent bis zu 5.000 Euro pro Wohneinheit aus. Und auch die Pflegekasse kann im Falle einer pflegebedürftigen Person verschiedene Maßnahmen bezuschussen. Dennoch wird immer ein Eigenanteil verbleiben, der gegen den Erhalt des vertrauten Wohnraums sprechen könnte.

Mit Hochdrei Immobilien die richtige Entscheidung treffen

Pauschal lässt sich niemals dazu raten, eine Immobilie immer verkaufen oder umbauen zu wollen. Für eine fundierte Entscheidung kann die Perspektive von außen weiterhelfen, die Hochdrei Immobilien als erfahrener Partner für Mainz, Bingen, Ingelheim und die Region Rheinhessen gerne mit Ihnen teilt.

Um einen reibungslosen Ablauf Ihres Hausverkaufes sicherzustellen, kümmern wir uns natürlich um die komplette Abwicklung und stehen Ihnen bei Fragen gerne jederzeit zur Verfügung.

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Klimaanlagen fürs Haus: Kosten, Varianten, Vor- und Nachteile

Der Sommer lässt Millionen Haushalte ordentlich schwitzen. Der Wunsch nach einer angenehmen Kühle in Form einer Klimaanlage ist groß, wobei viele Eigentümer unsicher sind, welches Modell zur eigenen Immobilie passt. In diesem Artikel zeigt Ihnen Hochdrei Immobilien die wichtigsten Varianten auf, von denen Sie sogar über die Wintermonate hinweg profitieren können.

Grundlegendes zur modernen Klimatechnik

Die meisten Hausbesitzer denken beim Begriff „Klimaanlage“ an ein fest installiertes, per Strom betriebenes Gerät. Die Technik hat sich auch in diesem Bereich weiterentwickelt und geht auf die nachhaltigen Wünsche moderner Haushalte ein. Grundsätzlich können Sie zwischen drei Basismodellen wählen, wenn Sie eine angenehm heruntergekühlte Luft in Ihren Wohnräumen genießen möchten:

– Mobile Klimaanlagen: Mit diesen kompakten, beweglichen Modellen bleiben Sie vollkommen flexibel. Ideal für Haushalte, in denen über den Tag hinweg nur einzelne, wechselnde Räume heruntergekühlt werden sollen.

– Split-Klimaanlagen: Diese modernen Modelle werden fest an Raumwänden montiert. Ihren Namen erhalten Sie durch einen Innen- und einen Außenteil, wobei die aus dem Raum abgeführte Wärme schnell und verlässlich nach außen geführt werden kann.

– Wärmepumpen-Klimaanlage: Das Beheizen von Wohnräumen über eine Wärmepumpe gehört zu den modernen, nachhaltigen Lösungen. Das gleiche Prinzip kann zur Abkühlung von Räumen genutzt werden, wobei die technische Abwicklung über eine einzige Anlage möglich ist.

Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten

Mobile Klimaanlagen – flexibel, aber teuer im Verbrauch

Maximale Freiheit in der Nutzung und geringe Anschaffungskosten – wenn nach dem Haus oder Wohnung kaufen eine fest installierte Klimaanlage fehlt, können Sie mit einem mobilen Modell schnell und einfach Abhilfe schaffen. Ein Aufstellen ist faktisch an jedem Ort möglich, an dem sich die warme, aufgenommene Luft über einen nahen Tür- oder Fensterspalt ableiten lässt.

Der wesentliche Nachteil zeigt sich in den Verbrauchskosten. Eine komplexe, nachhaltige Technologie lässt sich in diesen Anlagen nicht verbauen, so dass diese klassisch über die Steckdose betrieben werden. Und dies wird schnell sehr teuer – speziell, wenn die Anlage im Hochsommer über Stunden und Tage hinweg durchläuft. Auch der Schutz vor Einbruch und Diebstahl kann unter einem permanent geöffneten Türspalt leiden.

Split-Klimaanlagen – die funktionellen Klassiker

Wenn Sie ein modernes Haus kaufen, wird eine Split-Klimaanlage vielfach vorhanden sein. Das zweiteilige System verfügt über eine Kühleinheit, um warme Luft aktiv herunterzukühlen. Die Raumluft wird zudem über Rohre zur Außeneinheit weitergeleitet und hier an die Umgebung abgegeben.

Die Montage solcher Anlagen ist vergleichsweise aufwändig und die Anschaffung der Anlage selbst teuer. Einmal installiert, profitieren Sie jedoch von einer effizienten Lösung mit vielen Funktionen, über die sich auch Allergiker freuen. So wird die Klimaanlage auch zu einem attraktiven Argument, wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung verkaufen möchten.

Wärmepumpen-Klimaanlage – die zeitgemäße Alternative

Die Wärmepumpe wird vor allem mit einem nachhaltigen Heizen im Winter verbunden. Viele Modelle lassen sich jedoch als reversible Wärmepumpe nutzen. Bei dieser wird die Wärmeenergie des Raumes nach draußen abgeführt, so dass die gleiche Wirkung wie bei einer klassischen Klimaanlage gegeben ist.

Im Vergleich zu den anderen Lösungen ist eine Wärmepumpen-Anlage sparsam, was den Stromverbrauch abgeht. Die abgeführte Wärme lässt sich je nach System sogar zur Aufbereitung von Warmwasser nutzen. Erneut sind die Anschaffungskosten für eine Wärmepumpe ein Knackpunkt für viele Haushalte, zumal die Wirkung allein durch eine erstklassige Gebäudedämmung zugesichert ist.

Unser Fazit zur modernen Klimatechnik

Alle drei Varianten moderner Klimaanlagen bringen ihre Vor- und Nachteile mit sich. Da immer mehr Interessenten an die eigenen Wohnimmobile eine angenehme Raumkühlung erwarten, können Sie eine solche Anlage als Vorteil beim Haus verkaufen nennen. Wie sich dies auf den potenziellen Verkaufspreis Ihrer Immobilie auswirkt, stellen wir gerne für Sie fest. Als Experten für Immobilien in der Region Mainz, Ingelheim und Bingen sind wir bei allen Immobilienfragen Ihr Ansprechpartner!

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Sanieren oder warten? Drei Gründe, warum Sie jetzt den Handwerker bestellen sollten

In der Mitte des Jahres steht der Bausektor vor einer bedeutenden Herausforderung: Die Genehmigungen für den Bau von Einfamilienhäusern sind drastisch um 42,7 Prozent zurückgegangen. Dieser Rückgang hat nicht nur Auswirkungen auf die Bauwirtschaft, sondern auch auf das Handwerk. Viele Handwerksbetriebe kämpfen derzeit mit einer unzureichenden Auslastung. Für Hauseigentümer ergibt sich daraus eine einzigartige Gelegenheit.

Hier sind drei Gründe, warum Sie jetzt den Handwerker bestellen sollten:

1. Günstigere Preise durch geringere Auslastung

Die sinkende Nachfrage nach Neubauten hat direkte Folgen für die Handwerksbranche. Viele Betriebe sind nicht mehr voll ausgelastet und müssen ihre Auftragsbücher füllen. Dies hat bereits zu einem deutlichen Preisverfall in einigen Regionen des Landes geführt. Experten beobachten, dass die Handwerkerpreise aufgrund der geringen Nachfrage deutlich gesunken sind. Wer jetzt sanieren möchte, kann möglicherweise von attraktiven Angeboten und günstigeren Konditionen profitieren. Es ist ein Käufermarkt entstanden, der es Hauseigentümern ermöglicht, notwendige Renovierungen und Modernisierungen zu einem Bruchteil der bisherigen Kosten durchzuführen.

2. Kürzere Wartezeiten und schnellere Fertigstellung

Eine weitere Folge der gesunkenen Bauaktivität ist die Verfügbarkeit von Handwerkern. In der Vergangenheit mussten Auftraggeber oft monatelang auf freie Kapazitäten warten. Die aktuelle Situation hat das geändert. Viele Betriebe haben jetzt kurzfristig freie Termine und können Projekte schneller angehen und abschließen. Dies bedeutet für Hauseigentümer, dass dringend benötigte Sanierungsmaßnahmen ohne lange Wartezeiten durchgeführt werden können. Die Sanierung des Badezimmers, die Renovierung der Fassade oder die Modernisierung der Heizung – all das lässt sich jetzt zügiger und effizienter umsetzen.

3. Langfristige Wertsteigerung und Energieeffizienz

Die Sanierung eines Hauses ist nicht nur eine Frage der Notwendigkeit, sondern auch eine Investition in die Zukunft. Durch Modernisierungsmaßnahmen lässt sich der Wert der Immobilie nachhaltig steigern. Gerade in Zeiten hoher Energiekosten lohnt es sich, in die Energieeffizienz des eigenen Hauses zu investieren. Der Einbau moderner Heizsysteme, die Dämmung von Wänden und Dächern sowie der Austausch alter Fenster können die Energiekosten erheblich senken und den Wohnkomfort steigern. Langfristig gesehen, amortisieren sich diese Investitionen durch Einsparungen bei den Betriebskosten und durch eine mögliche Wertsteigerung der Immobilie.

Fazit

Die derzeitige Lage auf dem Bausektor bietet Hauseigentümern eine einzigartige Chance. Günstigere Preise, kürzere Wartezeiten und die Möglichkeit, langfristig in die Wertsteigerung und Energieeffizienz der eigenen Immobilie zu investieren, sind überzeugende Gründe, jetzt den Handwerker zu bestellen. Während viele vor der aktuellen Unsicherheit zurückschrecken, können proaktive Hauseigentümer die Gunst der Stunde nutzen und ihre Immobilie fit für die Zukunft machen.

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Leitfaden für Eigentümer: Wie man die ideale Hausverwaltung auswählt

Dank einer professionellen Immobilienverwaltung erfahren Sie als Eigentümer eine aktive Entlastung von der Buchhaltung bis zum Umgang mit Ihren Mietern. Gerade in einer Wohneigentümergemeinschaft (WEG) empfiehlt sich die Beauftragung einer professionellen Verwaltung, leider tun sich die beteiligten Eigentümer bei der Beauftragung oft schwer. Als erfahrener Immobilienmakler geben wir Ihnen mit diesem Artikel praktische Tipps, wie sich die Suche sinnvoll und stressfrei gestalten lässt.

Fachkräfte zur Verwaltung dringend gesucht

Die Verwaltung und Pflege von Immobilien reiht sich seit Jahren in die Vielzahl von Branchen ein, in denen Fachkräfte schwierig zu finden sind. Dies beeinflusst das Serviceangebot von Hausverwaltungen erheblich: Viele nehmen keine neuen Mandate mehr an oder setzen wenigstens eine Mindestzahl an Wohneinheiten voraus.

Der konkrete Aufwand bei der Verwaltung der Immobilie und die Wirtschaftlichkeit sind essenzielle Kriterien, wenn ein Mandat angenommen wird. Umso wichtiger, als WEG mit „einer Stimme zu sprechen“ und sich gegenüber eine Hausverwaltung als echte Einheit mit klaren Interessen und Vorstellungen zu präsentieren.

Positive Empfehlungen als gute Grundlage

Um sich konkret auf die Suche nach einer Immobilienverwaltung in der Region Rheinhessen zu begeben, sind zwei Ansätze etabliert:

1. Sie können von konkreten Empfehlungen durch eine frühere oder aktuelle Zusammenarbeit in der Verwaltung anderer Immobilien profitieren. Manche Eigentümer konnten schon in anderen Objekten eine Wohnung kaufen und kennen verlässliche Verwaltungen dieser Immobilien. Sie direkt zu kontaktieren und eine erneute Zusammenarbeit anzustreben, birgt bessere Erfolgschancen als die Kontaktaufnahme als kompletter Neukunde.

2. Über Branchenverbände wie IVD oder BVI kann eine Online-Suche durchgeführt werden. In den Einträgen dieser Verzeichnisse sind im Regelfall Hinweise auf Schwerpunkte in der Tätigkeit zu finden, also beispielsweise eine gezielte Betreuung von WEG ab einer bestimmten Größenordnung. So lassen sich unnötige Anfragen vermeiden, die von vornherein keine Aussicht auf Erfolg haben.

Richtig auf dem Erstkontakt aufbauen

Wurde seitens einer Immobilienverwaltung grundsätzliches Interesse signalisiert, sollte bei einem persönlichen Ersttermin Klarheit über die Zusammenarbeit geschaffen werden. Hierfür müssen nicht alle Eigentümer der WEG anwesend sein, allerdings sollten über eine vorherige Mitgliederversammlung Wünsche, Kompetenzen und der finanzielle Rahmen klar kommuniziert werden.

Je nach Verwaltung findet der Ersttermin im Büro des Verwalters oder vor Ort in der zu verwaltenden Immobilie statt. Letzteres ist sinnvoll, damit sich die zukünftige Verwaltung einen konkreten Überblick über den Zustand der Immobilie und den potenziellen Aufwand machen kann – ein proaktives Einladen ist daher ratsam.

Das Thema Kosten darf offen und frühzeitig angesprochen werden, damit beide Seiten Sicherheit gewinnen und keine Zeit miteinander vergeuden. Die angesetzten Kosten sollten durch die Qualifikation der Verwaltung gerechtfertigt sein. Ein Nachweis über die eigene Fachkunde und regelmäßige Fortbildungen werden seriöse Verwaltungen gerne vorlegen.

Kostenrahmen und Leistungen in Verhältnis setzen

Für die Region Rheinhessen mit Städten wie Mainz, Bingen oder Ingelheim ist ein Vergütungssatz zwischen 25 und 35 Euro netto pro Einheit und Monat realistisch. Neben dem reinen Blick auf den Kostenrahmen sollte penibel geprüft werden, wie sich einzelne Verwaltungen in ihren Leistungen voneinander abgrenzen. Was an formalen oder organisatorischen Aufgaben bei einem Anbieter im Preis enthalten ist, kann durch den anderen als gesonderter Aufwand abgerechnet werden. Alles gilt es, präzise im Verwaltervertrag festzulegen, Musterverträge hierfür stehen online bereit.

Fragen zur Immobilienverwaltung? Wir helfen weiter!

Hochdrei Immobilien steht Ihnen als erfahrener Immobilienmakler nicht nur zur Seite, wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung verkaufen möchten. Gerne beantworten wir Ihnen weitere Fragen zum Thema Immobilienverwaltung und unterstützen Sie mit unserem umfassenden Service bei der Immobilienbewertung, Vermarktung und vielem mehr.

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Ratgeber für Balkon und Garten: Rechte und Pflichten für ein harmonisches Miteinander

Mit dem Einzug der warmen Jahreszeit verlagert sich das Leben oft nach draußen. Ob auf dem Balkon oder im Garten – Aktivitäten im Freien können gelegentlich zu Konflikten mit den Nachbarn führen. Daher ist es wichtig zu wissen, was erlaubt ist und was nicht. Hier sind einige wichtige Punkte, die sowohl Eigentümer als auch Mieter beachten sollten.

Allgemeine Regeln für Balkon und Garten

Sobald die Temperaturen steigen, zieht es viele Menschen auf ihre Balkone und in ihre Gärten. Dort wird gefeiert, gepflanzt, Sport getrieben oder einfach nur entspannt. Doch diese Aktivitäten können Konfliktpotenzial bergen, insbesondere wenn Gerüche oder Geräusche die Nachbarn stören. Hier sind einige grundlegende rechtliche Hinweise für Eigentümer und Mieter.

Wichtige Hinweise für Eigentümer und Mieter

Die wichtigsten Regeln für Eigentümer und Mieter auf dem Balkon und im Garten sollten bekannt sein. Es gibt kaum Unterschiede zwischen den Rechten und Pflichten von Eigentümern und Mietern. Die Gemeinschaftsordnung oder Hausordnung dient als „Grundgesetz“ für das Zusammenleben und darf nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Unverhältnismäßige Regelungen, wie das Verbot von Zeitungslesen oder Wäschetrocknen auf dem Balkon, sind nicht zulässig.

Wer in einem Einfamilienhaus oder Reihenhaus lebt, genießt zwar mehr Freiheiten, sollte aber trotzdem Rücksicht auf die Nachbarn nehmen, um Konflikte zu vermeiden.

Häufige rechtliche Fragen

Pflanzen

Mieter und Eigentümer dürfen auf ihren Balkonen Blumenkübel, Blumentöpfe, Rankgitter und Blumenampeln aufstellen. Wichtig ist, dass diese die Nachbarn nicht beeinträchtigen. Herabhängende Pflanzen dürfen die Aussicht der Nachbarn nicht blockieren und die Fassade nicht beschädigen. Auch beim Gießen sollte man Rücksicht auf die Fassade und die Nachbarn nehmen.

Möbel und Sonnenschutz

Sonnenschirme, Markisen und Balkonmöbel sind erlaubt. Allerdings müssen diese bei starkem Wind gesichert werden, um Unfälle zu vermeiden. Bauliche Veränderungen wie fest installierte Markisen sind nur mit Zustimmung der Gemeinschaft erlaubt, da sie als bauliche Veränderung gelten.

Solaranlagen

Derzeit sind Mini-Solarkraftwerke auf Balkonen laut Wohnungseigentumsgesetz nicht erlaubt. Es wird jedoch erwartet, dass die Bundesregierung bald ein Gesetz verabschiedet, das solche Anlagen erlaubt.

Aktivitäten auf Balkon und im Garten

Feiern und Beisammensein

Das Essen, Trinken und Feiern auf dem Balkon oder im Garten ist grundsätzlich erlaubt. Ab 22 Uhr gilt jedoch die Nachtruhe. Gespräche und Musik sollten dann in einer Lautstärke geführt werden, die die Nachbarn nicht stört.

Rauchen

Rauchen auf dem Balkon ist erlaubt, kann aber durch die Hausordnung eingeschränkt werden, um Rücksicht auf Nichtraucher zu nehmen.

Grillen

Grillen kann durch die Hausordnung geregelt oder verboten werden, besonders wenn Rauch die Nachbarn stört. Mieter sollten sich bei Unsicherheiten an die Hausordnung halten oder einen Elektrogrill verwenden, der keinen Rauch produziert.

Haustiere

Haustiere dürfen auf dem Balkon oder im Garten gehalten werden, solange sie keine Nachbarn durch Lärm oder Gerüche belästigen.

Sonnenbaden

Sonnenbaden, auch nackt, ist erlaubt. Dennoch ist es ratsam, einen Sichtschutz zu verwenden, um Streitigkeiten mit den Nachbarn zu vermeiden.

Sonderregelungen für den Garten

Nutzung des Gartens

Mieter dürfen den Garten nutzen, wenn dieser ausdrücklich mitvermietet wurde oder als Gemeinschaftseinrichtung für alle Bewohner zugänglich ist.

Gartenpflege

Bei mitvermieteten Gärten kann im Mietvertrag festgelegt sein, dass Mieter einfache Pflegearbeiten übernehmen müssen. Dazu gehören in der Regel Rasenmähen sowie die Pflege von Pflanzen und Beeten. Das Schneiden von Bäumen und Hecken bleibt meist Aufgabe des Eigentümers.

Ernten

Die Früchte im Garten gehören dem Eigentümer. Pflegen die Mieter den Garten, dürfen sie die Früchte ernten. Auf Nachbargrundstücke fallende Früchte gehören dem Nachbarn.

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