Unsere Region – Ortsvorstellung von Nieder-Ingelheim: Leben am Fuße des Mainzer Bergs

Über die Jahrzehnte ist Nieder-Ingelheim mit seinen knapp 10.00 Einwohnern zum größten Stadtteil von Ingelheim geworden. Am Fuße des Mainzer Berges gelegen, verbindet sich hier die Tradition des Weinbaus der Region Rheinhessen mit einzigartigen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. In unserer Artikel-Reihe, die Ihnen Städte und Ortschaften der Region von Hochdrei Immobilien vorstellt, werfen wir heute einen besonderen Blick auf diese ehemals selbstständige Gemeinde.

Ortsteil mit traumhafter Lage

Nicht nur die direkte Lage am Rhein macht Nieder-Ingelheim zu einem gefragten Stadtteil für angehende Eigentümer. Der natürliche Charme des Ortsteils wird durch den Mainzer Berg geprägt, der im südöstlichen Teil an den Ortsteil von Ingelheim grenzt. Von Obstwiesen bis zum Weinbau reicht die Nutzung dieser Flächen und lädt Einwohner und Touristen in eine gemütliche, fast schon idyllische Landschaft ein.

Dies ist im Norden mit dem lang gezogenen Rheinufer nicht anders. Auen und Wiesen entlang des Flusses werden ebenfalls landwirtschaftlich genutzt und verleihen Nieder-Ingelheim seinen durch und durch natürlichen Charme. Im Zentrum ist ein Ortskern erhalten geblieben, dessen Prägung größtenteils auf die Pfalz Karl des Großen und eine Geschichte von mehr als 1.000 Jahre zurückgeht.

Historisch sehenswerter Stadtkern

Ein Rundgang durch den Kern von Nieder-Ingelheim ist von historischen Bauwerken geprägt, die eine Vielzahl von Epochen miteinander verbunden. Herzstück ist der François-Lachenal-Platz als ehemaliger Marktplatz. Das alte Rathaus als Prachtbau wird heutzutage bevorzugt für Ausstellungen genutzt.

Das Museum und Besucherzentrum von Ingelheim ist hier ebenfalls zu finden und lässt in die facettenreiche Geschichte des Ortes eintauchen. Die Kirche St. Regimius ist das prägende, kirchliche Gebäude im Ortskern, nur ein paar Meter entfernt liegt die ehemalige Kellerei der Winzergenossenschaft. Heute gastronomisch genutzt, lassen sich die ehemaligen Gewölbekeller und weitere Räumlichkeiten für private und betriebliche Events nutzen.

Sehenswerte Bauten der letzten Jahrhunderte entlang der am Marktplatz vorbeiführenden Hauptstraße sind die Alte Markthalle und das Gasthaus „zur Krone“, die beeindruckende Pestalozzi-Schule sowie das Straßendenkmal nahe der Villa Steig. Zwischen all diesen Sehenswürdigkeiten warten einige historische Wohnhäuser und traditionelle Gastronomien darauf, von Anwohnern und Besuchern entdeckt zu werden.

Die rheinhessische Weinkultur erleben

Viele Orte der rheinhessischen Region geben Einblicke in das Winzerhandwerk und die tiefe Verbundenheit zur Weinkultur. Nieder-Ingelheim bilden in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Da die angrenzenden Hänge des Mainzer Berges noch heute dem Weinbau dienen, sind im Ortsteil einige Kellereien und gastronomische Betriebe mit einer breiten Weinauswahl zu finden.

Vom klassischen Winzerkeller bis zum modernen Öko-Weingut reicht die Vielfalt, die Genießer mit nur wenigen Hundert Metern Entfernung zueinander entdecken können. Hierbei hat sich Nieder-Ingelheim seinen authentischen und traditionsreichen Charme erhalten, womit der Stadtteil nicht zum klassischen Reiseziel zahlloser Touristen geworden ist.

Immobilien in Nieder-Ingelheim entdecken

Die historische Prägung des Stadtteils und seine Vielfalt machen Nieder-Ingelheim gerade für angehende Eigentümer reizvoll. Wir von Hochdrei Immobilien können unseren Kunden und Interessenten immer wieder Häuser und Wohnungen aus diesem Stadtteil präsentieren. Zusammen mit angrenzenden Städten und Gemeinden wie Ingelheim, Bingen und Mainz ist für jeden Geschmack das Passende dabei.

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7 Faktoren, von denen Ihr Zinssatz abhängt

Der Abschluss einer Immobilienfinanzierung ist für die meisten Käufer oder Bauherren obligatorisch. Der Zinssatz gehört dabei zu den wichtigsten Faktoren, nach denen Kreditangebote miteinander verglichen werden. Gerade Laien in Finanzfragen wissen oft nicht, wie der Zinssatz entsteht und von welchen Faktoren dieser abhängt. Unser Artikel möchte Ihnen kurz die sieben wichtigsten Faktoren aufzeigen, die Ihren persönlichen Kreditzins beeinflussen.

Die wichtigsten Zinsfaktoren im Überblick

1. Der EURIBOR-Leitzins

Ein von allen Banken und Kreditinstituten im EU-Raum berücksichtigter Faktor ist der Leitzins der Europäischen Zentralbank. Dieser prägt die gesamte Zinswirtschaft im europäischen Raum und dient als Steuerinstrument je nach konjunktureller Entwicklung. Über das letzte Jahrzehnt hinweg lag der Leitzins auf einem historisch niedrigen Niveau und wirkte sich sehr positiv auf den Zinssatz von Immobilienfinanzierungen aus.

2. Höhe des Darlehens

Für Kreditinstitute ist das Vergaberisiko eines Kredits umso größer, je höher der Kreditbetrag ist. Um dieses Risiko finanziell auszugleichen, ist bei einem höheren Kredit im Durchschnitt eher mit einem höheren Zinssatz zu rechnen. Einzelne Banken arbeiten mit einem einheitlichen Zins, was sich bei sehr hochwertigen Immobilienprojekten bezahlt macht.

3. Beleihungswert der Immobilie

Durch die Eintragung im Grundbuch hat das Kreditinstitut die Möglichkeit, sich bei Zahlungsschwierigkeiten an der Immobilie zu bedienen – im Extremfall im Rahmen einer Zwangsversteigerung. Der ermittelte Beleihungswert gibt an, welchen Wert die Immobilie über die nächsten Jahre und Jahrzehnte haben dürfte. Je höher dieser Wert liegt, umso besser stehen die Chancen einer ertragreichen Veräußerung, was sich positiv auf den Kreditzins auswirkt.

4. Ihr SCHUFA-Eintrag

Ihr Eintrag bei der SCHUFA umfasst alle finanziellen Verbindlichkeiten, die Sie gegenüber Banken und anderen Vertragspartnern zu erfüllen haben. Dies reicht vom Dispokredit Ihres Girokontos über Kreditkarten und Ratenkredite bis zu Versicherungs- und Mobilfunkverträgen. Je mehr Verpflichtungen bestehen, umso ungünstiger fällt Ihr Schufa-Scoring aus und Sie müssen mit einem höheren Zinssatz rechnen.

5. Weitere Sicherheiten

Natürlich gibt Ihr Eintrag bei der Schufa nicht alleine einen Einblick in Ihre finanzielle Situation. Neben den Verpflichtungen, die hier vermerkt sind, können andere Formen von Sicherheiten Ihre Bonität steigern. Gefragt sind jegliche Wertobjekte, die als Sicherheiten für den Kredit dienen. Dies können Wertpapiere sein, ebenso wie hochwertige Fahrzeuge oder Luxusobjekte. All dies kann zur Absicherung herangezogen werden und wirkt sich positiv auf den Zinssatz aus.

6. Einkommenshöhe

Ein hohes Einkommen wirkt sich ebenfalls positiv auf den Zinssatz aus. Die hohe Einnahme alleine entscheidet jedoch nicht über den guten Zins. Stattdessen wird sich Ihr Kreditpartner ein Bild machen wollen, wie Einnahmen und Ausgaben in Relation zueinander stehen. Hieraus lässt sich herleiten, wie viel Geld wirklich für die Tilgung des Immobilienkredits zur Verfügung steht.

7. Persönliche Lebensfaktoren

Familienstand und Lebensalter sind die abschließenden Bewertungsfaktoren als Grundlage Ihres Kreditzinses. Eine Partnerschaft sowie eine Familiengründung wirken sich bei den meisten Kreditinstituten positiv auf die Kreditkonditionen aus.

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Mehr Informationen

Um einen reibungslosen Ablauf Ihres Hausverkaufes sicherzustellen, kümmern wir uns natürlich um die komplette Abwicklung und stehen Ihnen bei Fragen gerne jederzeit zur Verfügung.

Rufen Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch gerne an unter 06132 – 714 93 83.

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Mit einer Zisterne Geld sparen

Sie haben ein Haus und ein Grundstück? Haben Sie schon mal über die Vorteile einer Zisterne nachgedacht? Die eigene Zisterne im Garten spart bares Geld, ist ein Umwelt-Plus und steigert ganz nebenbei auch noch den Wert ihrer Immobilie.

Was genau ist eine Zisterne und welchen Nutzen bringt sie?

Regenwasserzisternen sind große Auffang- und Sammelbehältnisse für Niederschlagswasser. Gesammelt wird das Wasser von den Dachflächen ihres Hauses.

Zisternen gibt es in unterschiedlichen Größen. Das Volumen ist weit höher als bei herkömmlichen Regentonnen. Zisternen sind in der Regel im Erdreich versenkte Wassersammel-Behältnisse.

Grundsätzlich dient Zisternenwasser als Brauchwasser. Sie entscheiden, ob Sie das Zisternenwasser nur zur Bewässerung ihres Gartens nutzen möchten oder auch im Haushalt.

Zisternenwasser als Trinkwasser aufzubereiten, ist in den meisten Fällen nicht wirtschaftlich. Es kann jedoch als Brauchwasser in die Toilettenspülung des Hauses geleitet werden.

Durch die Nutzung im Garten und als Spülwasser können Sie je nach Größe Ihres Haushaltes rund 50 Liter Trinkwasser pro Person und Tag einsparen.

Nach dem Einbau spezieller Filter wäre es auch denkbar, Zisternenwasser für die Waschmaschine zu nutzen, was weiteres Geld für Trinkwasser spart.

Wie läuft der Bau praktisch ab?

In Baumärkten werden fertige Bausätze einschließlich Pumpe, Filter und weiterem Zubehör angeboten.

Für Sie als Bauherrn blieben nur noch das Ausheben eines Loches im Erdreich und die Anschlussarbeiten. Die Behälter sind heute in aller Regel aus Kunststoff gefertigt. Um das Wasser optimal dunkel und kühl zu lagern, reicht es, die Tanks etwa 60 Zentimeter tief in die Erde einzugraben.

Zuleitungen ins Haus laufen über ein gesondertes Rohrsystem, eine Pumpe und ein Steuergerät für den Wasserdruck. Ein Ansaugfilter verhindert, dass Sediment aus dem Regenwasser in die Leitungen gelangt.

Eine Zeitlang waren Beton-Zisternen im Angebot. Deren Bauweise hat sich aber insgesamt nicht durchsetzen können.

Was kostet eine Regenwasserzisterne?

Die kleinsten Modelle fassen 1.500 Liter und liegen preislich bei rund 700 Euro.

Eine mittelgroße Zisterne zur reinen Gartenbewässerung mit etwa 13.000 Liter Fassungsvermögen ist ab 3.500 Euro zu haben.

Für die Aufrüstung zur Brauchwasserversorgung im Haus werden noch mal etwa 1.000 Euro fällig.

Achten Sie beim Kauf unbedingt auf langlebige und hochwertige Kunststoffe in Lebensmittelqualität.

Regional wird der Bau von Regenwasserzisternen über Förderprogramme der Gemeinden unterstützt und sie sparen nach dem Bau die Niederschlagsabwasserabgaben ein.

Pro und Contra für den Bau einer Zisterne

Die Vorteile liegen ganz klar auf der Hand:

• Optimale Nutzung von Regenwasser.

• Einsparungen beim Trinkwasserverbrauch.

• Kalkfreies Regenwasser schont die Leitungen der Waschmaschine und bekommt Ihren Pflanzen.

• Gut für die Umwelt.

• Wertsteigerung der Immobilie bei einem späteren oder aktuell geplanten Verkauf.

Natürlich sollten Sie auch die Nachteile kennen:

• Die Baukosten rechnen sich erst nach etlichen Jahren.

• Der Aufwand ist vergleichsweise groß.

• Bei unsachgemäßen Anschluss ist die Verunreinigung des Wasserkreislaufes im Haus möglich.

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Preisentwicklung bei Immobilien – Häuser und Wohnungen bald billiger?

Nicht nur im Umfeld von Großstädten hat es über die letzten Jahre hinweg signifikante Preisanstiege gegeben. Für so manche Paare und Familien war die Suche nach einem Traumhaus trotz rekordverdächtig niedriger Zinsen kaum erschwinglich. Dies könnte sich in den kommenden Jahren ändern, erste Indizien der vergangenen Monate deuten hierauf hin. Wir fassen für Sie kompakt die wichtigsten Trends der Branche zusammen.

Alle Preise steigen – warum nicht bei Immobilien?

Mit der Preispolitik des letzten halben Jahres können Verbraucher den Eindruck gewinnen, dass alles im Leben teurer wird. Das Thema Energiekosten beschäftigt Eigentümer und Mieter gleichermaßen, in den Supermärkten sind signifikante Preisanstiege zu verzeichnen. Für viele Interessenten an einem Eigenheim wirkt es deshalb unwahrscheinlich, dass ausgerechnet für eine hochwertige Investition wie eine Immobilie die Preise fallen.

Genau dies könnte sich als Trend des Marktes jedoch abzeichnen. Nicht nur durch die steigenden Lebenshaltungskosten sind viele Ziel- und Käufergruppen der letzten Jahre aktuell nicht an einem Haus- oder Wohnungskauf interessiert. Nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage werden Eigentümer, die ein Haus oder eine Wohnung verkaufen wollen, entsprechend nachziehen müssen.

Eventuell eine Kehrtwende in der Zinsentwicklung

Dass ein Wohnungs- oder Hausverkauf bald billiger werden könnte, lässt sich außerdem als Folge der Zinsentwicklungen schließen. Im Mai 2022 hob die US-Zentralbank erstmals seit Jahren den Leitzins wieder an, eine entsprechende Entwicklung für den Euro ist nicht unwahrscheinlich. Dies nähme einen direkten Einfluss auf die Kreditzinsen, die hierdurch steigen.

Der Nebeneffekt wäre, dass ein Haus- oder Wohnungsverkauf für Interessenten etwas schwieriger zu finanzieren wäre. Auch aus diesem Grund wäre ein Entgegenkommen beim Preis nötig, damit es überhaupt zu einem Verkauf der Immobilie kommen kann. Wer höhere Zinsen zahlen muss, wird als Interessent schließlich auf niedrigere Kaufpreise wert legen.

Langfristige Prognose bleibt schwierig

In den letzten zehn Jahren gab es in Deutschland einen regelrechten Immobilienboom. Auf dem Markt traf ein historisch niedriger Kreditzins auf überschaubare Lebenshaltungskosten für Personen, die an einem Immobilienerwerb interessiert waren. Ein grundlegender gesellschaftlicher und finanzieller Wandel ist aktuell im Prozess, beeinflusst von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie und dem Ukraine-Krieg.

Vor allem die steigenden Energiepreise senken das verfügbare Kapital für einen Immobilienkauf oder eine geregelte Kreditfinanzierung erheblich. Auch wenn langfristig noch keine klare Prognose zu stellen ist, dürfte der Markt eher in Richtung etwas günstigerer Immobilienpreise beim Wohnungs- oder Hausverkauf gehen.

Eine ähnliche Entwicklung ist übrigens auch im Mietbereich zu erwarten. Gerade bei gehobenem Wohnraum wird es für Neuvermietungen nicht mehr so einfach sein, in Zeiten einer stetigen Verteuerung potente Mieter zu gewinnen. Ein Entgegenkommen beim Mietpreis erscheint als einziger Weg.

Mit Maklerhilfe zum fairen Immobilienpreis

Wenn Sie aktuell eine Wohnung oder ein Haus verkaufen möchten und Angst wegen dieses Trend machen, können Sie beruhigt sein. Letztlich entscheidet immer noch der Einzelfall über einen angemessenen Verkaufspreis, genauso wie eine gute und professionelle Vermarktung. Gerade deshalb lohnt es, auf einen erfahrenen Immobilienmakler zu vertrauen – wie Hochdrei Immobilien für die Region um Ingelheim, Bingen und Mainz.

Um einen reibungslosen Ablauf Ihres Hausverkaufes sicherzustellen, kümmern wir uns natürlich um die komplette Abwicklung und stehen Ihnen bei Fragen gerne jederzeit zur Verfügung.

Rufen Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch gerne an unter 06132 – 714 93 83.

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Die Teilungsversteigerung – Wann und für wen ist sie sinnvoll?

Wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung verkaufen möchten, werden Sie nicht immer als einziger Eigentümer die Entscheidungsgewalt haben. Speziell nach dem Tod eines Eigentümers kann es zu großen Diskussionen innerhalb einer Erbengemeinschaft kommen, die sich nicht auf einen Umgang mit dem Nachlass einigen kann. Mit der Teilungsversteigerung steht Ihnen eine Alternative offen, um verlässlich mit der geerbten Immobilie umzugehen. Das Verfahren möchten wir Ihnen in unserem Artikel detailliert vorstellen.

Was ist die Teilungsversteigerung genau?

Die Teilungsversteigerung ist eine Variante der Zwangsversteigerung. Während diese primär bei einer fehlenden Zahlungsfähigkeit des Eigentümers durchgeführt wird, kommt die Teilungsversteigerung bei Immobilien als Teil einer Erbschaft zur Anwendung.

Die Versteigerung stellt eine Option dar, falls sich die Personen der Erbengemeinschaft nicht gütlich auf einen Umgang mit der geerbten Immobilie einigen können. In der Praxis kommt es beispielsweise oft zu Streitigkeiten unter Geschwistern, ob und wer das frühere Elternhaus bewohnen darf. Genauso besteht häufig Uneinigkeit, ob Haus oder Wohnung überhaupt verkauft, vermietet oder selbst genutzt werden sollen.

Grundsätzlich ist das Versteigerungsverfahren auch im Scheidungsfall anwendbar. Hier liegen zwei Parteien im Streit, die gemeinsam in eine Immobilie investiert haben und keine Einigkeit über den Umgang mit der Immobilie nach der Scheidung erzielen.

Wie läuft eine Teilungsversteigerung ab?

Grundsätzlich kann jeder Miterbe einen Antrag auf Teilungsversteigerung beim zuständigen Amtsgericht stellen. Die Verfahrenskosten und die eventuelle Bewertung durch einen Gutachter muss der Antragsteller auslegen.

Alle Miterben werden über das Vorgehen informiert, dem sie zustimmen können. Ist dies nicht im persönlichen Interesse, sollten mit anwaltlicher Hilfe Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Ausgehend vom allseitigen Interesse an einer Teilungsversteigerung wird diese öffentlich bekannt gemacht.

Zum Termin hin wird eine Bietstunde eingeleitet, in der Gebote abgegeben werden können. Selbstverständlich ist es nicht ausgeschlossen, dass einzelne Erben auf den Gesamtwert der Immobilie bieten. Rechtlich ist ein Blockieren der Versteigerung kaum möglich.

Konnte die Erbengemeinschaft im Rahmen der Teilungsversteigerung Wohnung oder Haus verkaufen, wird der Erlös an alle Miterben ausgezahlt. Der Zahlbetrag orientiert sich am jeweiligen Erbanteil aller Miterben.

Ist die Teilungsversteigerung immer die beste Lösung?

Den Haus- oder Wohnungsverkauf über eine Teilungsversteigerung abzuwickeln, ist eine gute Option, um in strittigen Situationen einen Erlös als Erbengemeinschaft zu erzielen. Sie ist jedoch nicht der goldene Weg, der alle Probleme zwischen Erbenden löst. So wird das Gericht den Versteigerungserlös nur auszahlen, wenn alle Miterben eine übereinstimmende Erklärung über die Verteilung des Erlöses abgeben. Bei einem Erbstreit, der über die Immobilie hinausgeht, wird die Teilungsversteigerung deshalb keine Aussicht auf Erfolg haben.

Hochdrei Immobilien – Ihr Partner für Hausverkauf und mehr

Wenn Sie als einzelner Erbe oder Erbengemeinschaft ein Haus oder eine Wohnung in der rheinhessischen Region verkaufen möchten, sind Sie bei Hochdrei Immobilien bestens aufgehoben. Ob in Bingen, Ingelheim oder Mainz, wir beraten Sie zu allen Immobilienthemen als unabhängiger, fachkundiger Branchenexperte!

Um einen reibungslosen Ablauf Ihres Hausverkaufes sicherzustellen, kümmern wir uns natürlich um die komplette Abwicklung und stehen Ihnen bei Fragen gerne jederzeit zur Verfügung.

Rufen Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch gerne an unter 06132 – 714 93 83.

Harte oder weiche Finanzierungsbestätigung – Was ist der Unterschied?

Zwischen dem Interesse an einer Immobilie und dem tatsächlichen Kauf steht eine sichere Finanzierung. Für den Eigentümer und uns als Immobilienmakler ist es von Vorteil zu wissen, dass ein Interessent wirklich in der Lage ist, die Wunschimmobilie mit der individuellen Kreditwürdigkeit zu finanzieren. Hierfür ist eine Finanzierungsbestätigung ein wertvolles Hilfsmittel. Im Folgenden möchten wir Ihnen kurz die Unterschiede zwischen der „harten“ und „weichen“ Finanzierungsbestätigung erklären.

Weshalb überhaupt eine Bestätigung einholen?

Jeder Immobilienmakler kennt die Situation: Bei vielen Objekten entwickelt sich schnell eine Fülle von Interessenten, was Formalitäten und die Planung von Besichtigungsterminen mit sich bringt. Viele Stunden und Mühen werden investiert, bis sich ganz zum Schluss herausstellt, dass die Kreditwürdigkeit des Interessenten nicht für den Immobilienkredit ausreicht.

Eigentümer und Makler haben deshalb ein natürliches Interesse, etwas über die Bonität eines potenziellen Käufers zu erfahren. Hierbei müssen Sie natürlich noch nicht ein komplett ausgefülltes Kreditangebot als Nachweis erbringen. Vielmehr erfolgt die Bestätigung einer möglichen Finanzierung in zwei Schritten.

Welchen Zweck hat die weiche Finanzierungsbestätigung?

Die weiche Finanzierungsbestätigung gibt allen beteiligten Seiten eine grundlegende Information über Ihre Zahlungsfähigkeit und eine Bonität im ausreichenden Maße. Die weiche Variante wird noch nicht explizit für die Finanzierung einer bestimmten Immobilie erstellt. Stattdessen geht es um eine formlose Zusage, dass eine Bank Ihnen Kredit in einem ausreichenden Umfang gewährt.

Manche Immobilienmakler machen die Abwicklung eines Besichtigungstermins vom Vorliegen der weichen Bestätigung abhängig. So weit gehen wir als Immobilienmakler nicht. Dennoch raten wir Ihnen bei Interesse an einer Immobilie, sich mit Ihrer Bank oder Ihrem vertrauten Kreditinstitut in Verbindung zu setzen und eine formlose Zusage einzuholen. Dies gibt neben uns auch Ihnen selbst die Sicherheit, was die Dimensionen Ihrer Immobilienträume anbelangt.

Wann wird die harte Finanzierungsbestätigung benötigt?

Wenn die Verkaufsverhandlungen für die Immobilie auf die Zielgerade einbiegen und es „ernst wird“, ist der Zeitpunkt für die harte Finanzierungsbestätigung gekommen. Mit dieser teilt Ihnen Ihre Bank mit, dass Sie tatsächlich die Finanzierung im benötigten Rahmen übernimmt. Dies kommt einem konkreten Kreditangebot mit einem vollwertigen Kreditvertrag gleich.

Die Erstellung der harten Finanzierungsbestätigung ist aufwändiger und nimmt einige Tage oder sogar wenige Wochen in Anspruch. Einen aktiven Beitrag zur schnellen Bearbeitung leisten Sie durch frühzeitiges Vorlegen von Gehaltsnachweisen und weiteren Sicherheiten. Beachten Sie, dass es sich nicht um eine rechtsverbindliche Zusage handelt. Dennoch gewinnen Sie und die Eigentümerseite eine größere Sicherheit, dass es zum Kaufvertrag kommen kann.

Noch Fragen – wir helfen Ihnen weiter!

Um detaillierter in das Thema harte und weiche Finanzierungsbestätigung einzutauchen, haben wir von Hochdrei Immobilien ein Video erstellt. In diesem sprechen wir beide Situationen noch einmal genauer an und zeigen Ihnen, in welche Projektphase Sie welche Art von Bestätigung benötigen. Natürlich berät Sie unser Team auch gerne persönlich in allen Phasen rund um einen geplanten Immobilienverkauf.

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