15. Juli 2021
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Wer bestimmt beim Hauskauf bzw. -verkauf das Notariat? Dies ist eine in den Abschlussverhandlungen häufig gestellte Frage, sowohl seitens der Käufer wie auch der Verkäufer.

Prinzipiell herrscht deutschlandweit die Praxis, dass der Käufer, da er auch die Kosten übernehmen muss, den Notar bestimmen darf. Nach dem Motto: Wer die Musik bezahlt, darf auch aussuchen, welche gespielt wird.

Wir werden häufig gefragt, ob wir einen Notar empfehlen können, da der Großteil der Menschen nicht allzu oft mit einem Notar zu tun hat. Die meisten Leute haben lediglich einmal oder zweimal in ihrem Leben Kontakt mit einem Notar, z.B. beim Kauf des Hauses und dann Jahre später im Alter, wenn Sie das Haus verkaufen.

Wir geben gerne eine Empfehlung für ein Notariat ab, mit dem wir überwiegend zusammenarbeiten – ausgenommen natürlich der Käufer oder Verkäufer wünscht, dass die Abwicklung über einen anderen Notar erfolgt.

Der Vorteil bei dem von uns bekannten Notar: Wir kennen die Verträge, wir wissen genau, was darin steht und können dies Ihnen, als Käufer oder Verkäufer, ausführlich erklären, da wir schon bei zig Beurkundungen dabei gewesen sind. Dementsprechend kommt es bei den Beurkundungsterminen auch selten zu Rückfragen. Zumal wir vorher sowohl mit dem Verkäufer wie auch dem Käufer den Vertrag gemeinsam durchgegangen sind und unklare Punkte erläutert haben. Das Juristendeutsch eines Kaufvertrages führt zwangsläufig zu einem relativ großen Fragenkatalog seitens der Käufer und Verkäufer.

Die Bereitschaft auf offene Fragen einzugehen ist auch ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des Notariats. Es gibt durchaus Notare, die bei der ein oder anderen Frage etwas genervt reagieren, da sie diese immer wieder erklären müssen. Auch wenn dies einerseits nachvollziehbar ist, so muss der Notar doch in der Lage sein, sich in den Mandant hineinversetzen zu können. Für diesen ist diese Situation in der Regel einmalig und es geht letztendlich um sehr viel Geld. Dementsprechend sollte der Notar stets offen gegenüber Fragen sein und diese ausführlich beantworten.

Ein weiterer Vorteil ist, dass auch die Immobilienmakler den Notar unseres Vertrauens kennen und wissen, dass die Abwicklung dort zügig funktioniert. Das bedeutet, die Unterlagen bleiben nicht lange liegen. Bei Nachfragen reicht ein kurzer Anruf, wir erhalten zügig eine Auskunft und landen nicht in einer Warteschleife bzw. werden nie zurückgerufen.

Unser Tipp: Wenn Sie ein Haus über einen Makler kaufen oder auch verkaufen, dann fragen Sie diesen doch einfach mal, welchen Notar er empfehlen würde bzw. ob er einen sogenannten Stamm-Notar hat.

Die Kosten sind im Übrigen überall gleich. Denn der Notar rechnet nach der Gebührenordnung für Notar ab. Daher macht es preislich keinen Unterschied, zu welchem Notar Sie gehen.

Wenn auch Sie mit dem Gedanken spielen, eine Immobilie in Ingelheim, Bingen, Mainz und Umgebung zu kaufen oder verkaufen, kommen Sie gerne auf uns zu!

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